Ausstellungseröffnung: Dienstag, 28. November 2018 - Spuren jüdischen Lebens

Beginn: 19.00 Uhr, Barocksaal des Stadtmuseums

1938 enden über 700 Jahre jüdischer Geschichte in Ingolstadt. Zum Gedenken an die Reichspogromnacht haben sich Schülerinnen und Schüler auf Spurensuche begeben, um das Erbe für die Zukunft zu bewahren.


Buchpräsentation: Dienstag, 11. Dezember 2018 - Sammlung Orban

Beginn: 19.00 Uhr, Barocksaal des Stadtmuseums
Dr. Claudius Stein (München)


Die Universität Ingolstadt, die heutige Ludwig-Maximilians-Universität München, wies im Bereich ihrer dinglichen Kultur ein Alleinstellungsmerkmal auf: An keiner anderen alteuropäischen Universität gab es bereits im 16. Jahrhundert eine Kunstkammer. Darüber hinaus erhielt die Hohe Schule im 18. Jahrhundert eine zweite derartige Sammlung. In beiden Fällen handelt es sich um Initiativen von Einzelpersonen: Der Augsburger Domherr Johann Egolph von Knöringen (1537-1575) vermachte 1573 der Universität Ingolstadt seine Kunstkammer. Der Ingolstädter Jesuitenpater Ferdinand Orban (1655-1732) überließ seine Sammlung dem dortigen Kolleg, dessen Inventar 1773 mit der Aufhebung des Jesuitenordens der Hohen Schule zufiel. Für beide Bestände existierten eigene Sammlungsgebäude. Die darin aufbewahrten Objekte bildeten den Grundstock der wissenschaftlichen Sammlungen der LMU, lassen sich heute jedoch zumeist nicht mehr identifizieren. Auf breiter Quellenbasis werden in der Monographie von Dr. Claudius Stein die Geschichte dieser Kunstkammern nachgezeichnet und ihre Bestände rekonstruiert.


Ausstellungsführung: nähere Informationen bei der Anmeldung - Die Bilderwelt der Kelten

Neue Sonderausstellung im Kelten Römer Museum Manching

Führung für Vereinsmitglieder, nähere Informationen bei der Anmeldung im Vorzimmer oder unter info@hv-ingolstadt.de


Gespräch: Dienstag, 15. Januar 2019 - Peter Schnell erzählt

Beginn: 19.00 Uhr, Gasthaus "Daniel", Roseneckstraße 1

30 Jahre nach der "Großstadtwerdung" Ingolstadts wird der Alt-Oberbürgermeister und Ehrenbürger der Stadt Ingolstadt vom Aufstieg der Stadt zu einem führenden Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort in Bayern und Deutschland berichten.


Vortrag: Donnerstag, 21. Februar 2019 - Posthum geadelt. Zum 100. Todestag des Joseph Ritter von Bengl

Beginn: 19.00 Uhr, Neues Schloss

Franz Hofmeier, Ingolstadt

Im Jahre 1917 musste Joseph Bengl die Schulbank des Ingolstädter Humanistischen Gymnasiums verlassen und nach einer kurzen militärischen Ausbildung an die Westfront. Er schlug die Laufbahn eines Offiziers ein und erwies sich auch nach einer schweren Verwundung als tapferer Soldat. Nach Kriegsende kehrte er mit dem dezimierten 10er Regiment nach Ingolstadt zurück. Wegen seines außergewöhnlichen Einsatzes wurde ihm im Jahre 1920 der Max-Joseph-Orden verliehen - die höchste militärische Auszeichnung, die es im Königreich Bayern gab. Kein Träger dieses Ordens war jünger als der "RitterJoseph von Benl". Bengl war auch der letzte, dem dieser monarchische Ritterschlag zuteil wurde. Dennoch kam diese Auszeichnung zu spät, denn schon am 2. Februar 1919 erlag Bengl, noch nicht zwanzigjährig, den Folgen der Spanischen Grippe. Im Ingolstädter Westfriedhof erinnert ein opulentes Grabmal an diesen tragischen Helden, der seine einzigartige Rangerhöhung nicht mehr erlebte.


Tagesfahrt: Samstag, 6. Juli 2019 - Rinchnach im Bayerischen Wald

Tagesfahrt in die ehemalige Benediktiner-Klosterkirche Rinchnach im Bayerischen Wald und nach Schloss Egg bei Deggendorf. - Anmeldung unter Tel.-Nr. des Geschäftszimmers.