Dokumente Konzept

Ingolstadt ist ein zentrales Abbild der mitteleuropäischen Geschichte: Ob Geistes- und Universitätsgeschichte, Reformation/Gegenreformation, Festungs- und Militärgeschichte, Bier- oder Industriegeschichte.

In Ingolstadt spiegeln sich wesentliche Ereignisse der mitteleuropäischen Historie.

Das Dokumente-Konzept macht sich diese Tatsache zu Nutze, indem es - über den Rahmen von Museen hinaus - die geschichtliche Bedeutung der Stadt an ihren Original-Schauplätzen erlebbar macht.

Damit gibt dieses Konzept dem Begriff "Museum" eine neue, ergänzende Bedeutung - es spricht je nach Interessengebiet unterschiedliche Personen an, es ist flexibel und identitätsstiftend.

Seit Oktober 2017 gibt es im Verein eine eigene Arbeitsgruppe zu diesem Thema.

Aktualisierung (12.03.2018): Inzwischen hat sich das Dokumente-Konzept in der Stadtgesellschaft etabliert. Neben den "großen" Dokumenten wie dem Georgianum wollen wir auch weniger spektakuläre Gebäude und Orte in den Fokus stellen - so wird der Schutzbunker in der Theatertiefgarage Ost genauso zum Dokument der Geschichte werden wie das Tahara-Haus auf dem israelitischen Friedhof.

Mit dem Georgianum und der Stadtmauer, dem Tahara-Haus und dem Schutzbunker decken wir unterschiedliche Bereiche und Zeiträume der Ingolstädter Stadtgeschichte ab und zeigen auch die Verortung unserer Stadt in der Makrohistorie.